Unser erstes Treffen nach der Sommerpause war wieder ebenso interessant wie bereichernd. Wir haben an drei Fällen gearbeitet:
Zunächst stellte Peter kurz einen Fall vor, den er in den kommenden Wochen mediieren wird. Der Fall soll als Kurzmediation in Co-Mediation durchgeführt werden. Neben der Vorbereitung einer Kurzmediation ging es dabei auch um das Thema, wie wir in Co-Mediationen mit unseren Co-Mediatoren zusammenarbeiten. Unsere Erfahrungen reichten von einem genau abgesprochenen Vorgehen (z. B. einer führt die Mediation, einer Visualisiert; abwechselde Leitung je Phase etc.) bis zu einer gar nicht abgesprochen fließenden gemeinsamen Führung. Die rege Diskussion über Vor- und Nachteile und unsere guten wie schlechten Erfahrungen brachte uns vor allem die Erkenntnis, dass sowohl eine vorherige Rollenklärung sowie ein Austausch über die individuellen Konzepte und Vorstellungen von Mediation sinnvoll und wichtig sind, um die Co-Mediation erfolgreich durchzufühen.
In einem kleinen Exkurs zum Reflecting Team ging es dann in einen Fall von Beate darum, wie und in welcher Form wir in heiklen Situationen Vorbehalte auf den Tisch bringen können.
Den zweiten Fall stellte Friedhelm vor. Ihm ging es darum zu klären, warum ihm nach einer eigentlich erfolgreichen Mediation ein etwas unsicheres Gefühl in Bezug auf die Lösung geblieben ist. Die Mediation ist erfolgreich verlaufen, die Parteien haben sich sehr überraschend plötzlich dahingehend geeinigt, dass einer der Parteien auf seinen Anspruch (ca. 250.000 €) vollständig verzichtete, und zwar lediglich gegen die Zusage, neue Aufträge zu erhalten.
Kernthema war dabei der Umgang mit Machtungleichgewicht in der Mediation und der individuellen Haltung des Mediators hierzu.
In unserem dritten Fall ging es um einen Konflikt mit einem Rechtsanwaltsfachangestellten in einer Bürogemeinschaft, dem immer wieder Flüchtigkeitsfehler unterlaufen. Neben dem Thema Rolle und Verantwortung ging es vor allem darum, dass zunächst zwischen den Anwälten der Bürogemeinschaft geklärt werden muss, welche Vorstellungen und Erwartungen sie von einem Angestellten haben, wie sie gemeinsam mit welchen Schwierigkeiten umgehen wollen, wo die Grenzen sind und wie Alternativen aussehen können.
Zum Thema Auftragsklärung und affirmativer Einstieg bereiten Christoph und ich für unser nächstes Treffen etwas vor.
Sybille Schneider
Donnerstag, August 20, 2009
Montag, August 10, 2009
Bericht vomTreffen am 24.06.2009
Unser erstes Thema war: Akquise von Mediationsfällen unter Rechtsanwälten?
Woran liegt es, dass Rechtsanwälte und Mediatoren sich untereinander kaum geeignete Mediationsfälle zuleiten?
Eine Kernfrage scheint hier das Vertrauen in die Kompetenz eines potentiellen dritten Anwaltmediators zu sein, den man einer Partei empfehlen möchte, aber kaum kennt.
Davon ausgehend stellte sich die Frage, welche Kriterien eine Auswahl bestimmen und
eher geeignet sind, einen passenden Mediator zu finden. Am Ende einer längeren Diskussion waren folgende Kriterien erarbeitet worden:
Es bestand Einigkeit, dass es immer noch viel zu wenig Mediationsfälle gibt und noch mehr Augenmerk darauf zu legen ist, ob sich Fälle, die man als Anwalt auf den Tisch bekommt, für die Meditation eignen. Gleiches gilt für die Aufnahme von Mediationsklauseln in Verträge.
Zweiter Diskussionspunkt war die Frage, nach der Zukunft des Kompentenzkreises, siehe hierzu der Post von Dorothea.
Der dritter Punkt betraf die Honorargestaltung bei der Mediation. Insbesondere wurde die Frage diskutiert, wie man damit umgehen soll, wenn man den Zeitaufwand bei einer Mediation unterschätzt hat. Ebenso wurde die Frage diskutiert, ob man dann die Abschlussvereinbarung nach Streitwert abrechnen kann.
Den Abschluss unseres Treffens bildete die Supervision eines von Eva vorgestellten Mediationsfalles, die so spannend war, dass wir darüber fast die Zeit vergessen hätten.
Woran liegt es, dass Rechtsanwälte und Mediatoren sich untereinander kaum geeignete Mediationsfälle zuleiten?
Eine Kernfrage scheint hier das Vertrauen in die Kompetenz eines potentiellen dritten Anwaltmediators zu sein, den man einer Partei empfehlen möchte, aber kaum kennt.
Davon ausgehend stellte sich die Frage, welche Kriterien eine Auswahl bestimmen und
eher geeignet sind, einen passenden Mediator zu finden. Am Ende einer längeren Diskussion waren folgende Kriterien erarbeitet worden:
- Eine gemeinsame Mediationserfahrung (insbesondere im Wege gemeinsam durchgeführter Co-Meditionen) stärkt das Vertrauen in den jeweiligen Mediationspartner;
- Der Mediationspartner tritt professionell auf und macht seine Arbeitsweise transparent;
- Engagement des betreffenden Mediationspartners im Bereich der Mediation (z.B. durch Fortbildung, Teilnahme an workshops, Arbeitgruppen etc);
- Der Mediator sollte in seiner Persönlichkeit zu den Medianten passen;
- Der Mediator verfügt über Sachkenntnis in dem Rechtsgebiet, in dem der Mediationsfall angesiedelt ist.
Es bestand Einigkeit, dass es immer noch viel zu wenig Mediationsfälle gibt und noch mehr Augenmerk darauf zu legen ist, ob sich Fälle, die man als Anwalt auf den Tisch bekommt, für die Meditation eignen. Gleiches gilt für die Aufnahme von Mediationsklauseln in Verträge.
Zweiter Diskussionspunkt war die Frage, nach der Zukunft des Kompentenzkreises, siehe hierzu der Post von Dorothea.
Der dritter Punkt betraf die Honorargestaltung bei der Mediation. Insbesondere wurde die Frage diskutiert, wie man damit umgehen soll, wenn man den Zeitaufwand bei einer Mediation unterschätzt hat. Ebenso wurde die Frage diskutiert, ob man dann die Abschlussvereinbarung nach Streitwert abrechnen kann.
Den Abschluss unseres Treffens bildete die Supervision eines von Eva vorgestellten Mediationsfalles, die so spannend war, dass wir darüber fast die Zeit vergessen hätten.
Montag, Juni 29, 2009
Sommerpause!!
Zukunft - Treffen vom 24. Juni
Bei unserem letzten Treffen haben wir über die Zukunft unseres Kreises gesprochen. Insbesondere ging es dabei um die Frage, ob wir unseren Mitgliederkreis schließen oder nicht. Einige Teilnehmer unseres Kreises haben den Wunsch nach einer möglichst festen Gruppe geäußert die einen vertrauensvollen Rahmen bietet, um auch ganz persönliche Anliegen der Arbeit als Mediator/in zum Thema zu machen. Zudem besteht auch der Wunsch, die Gruppe interdisziplinärer zu gestalten und auch Mediatoren mit nicht-anwaltlichem Hintergrund in die Gruppe aufzunehmen.
Da einige aus dem Einladungsverteiler keine oder nur selten Rückmeldungen geben und oft aus verschiedenen Gründen verhindert sind, haben wir beschlossen diejenigen, ohnehin nicht teilnehmen können, vorerst aus dem Verteiler zu nehmen und dafür zwei bis drei neue interessierte Mediatoren mit viel praktischer Erfahrung und möglicht psychosozialem Hintergrund in die Gruppe aufnehmen. Die regelmäßigen Mitwochstreffen werden wir künftig nur noch zur konkreten persönlichen Fallarbeit zu nutzen. Die "Alten" sind natürlich jederzeit wieder herzlich willkommen, wenn sie wieder Zeit finden, regelmäßig zu kommen.
Daneben werden wir zu einzelnen methodischen und kommunikativen Themen im unregelmäßigen Rythmus offene Abende anbieten und diese auch im großen Verteiler publik machen.
Soweit fürs erste die Neuigkeiten,
Dorothea
Da einige aus dem Einladungsverteiler keine oder nur selten Rückmeldungen geben und oft aus verschiedenen Gründen verhindert sind, haben wir beschlossen diejenigen, ohnehin nicht teilnehmen können, vorerst aus dem Verteiler zu nehmen und dafür zwei bis drei neue interessierte Mediatoren mit viel praktischer Erfahrung und möglicht psychosozialem Hintergrund in die Gruppe aufnehmen. Die regelmäßigen Mitwochstreffen werden wir künftig nur noch zur konkreten persönlichen Fallarbeit zu nutzen. Die "Alten" sind natürlich jederzeit wieder herzlich willkommen, wenn sie wieder Zeit finden, regelmäßig zu kommen.
Daneben werden wir zu einzelnen methodischen und kommunikativen Themen im unregelmäßigen Rythmus offene Abende anbieten und diese auch im großen Verteiler publik machen.
Soweit fürs erste die Neuigkeiten,
Dorothea
Mittwoch, Juni 10, 2009
Treffen vom 20. Mai 2009
Themen unseres letzten Treffen waren
- Rollenwechsel: vom Anwalt zum Mediator
- Schulmediation
- Fall: ausweichender Mediand
- Ideen und Methoden zur Zeitersparnis für Mediationen mit mehreren Beteiligten
Auf dem Weg zum Landgericht, um eine Mediationsakte abzuholen, kam ich ins Gespräch mit dem vorsitzenden Richter der Kammer. Er zeigte sich skeptisch gegenüber dem Kölner Modell der Anwaltmediation und zweifelte insbesondere an der Fähigkeit einiger Anwaltmediatoren zum Rollenwechsel. Als Erklärung führte er - neben einigen gescheiterten Mediationsverfahren - aus, er würde immer wieder Schriftsätze von Parteivertretern erhalten, die stark eskalierend, wertend und unter der Gürtellinie geschrieben seinen, wobei die Verfasser dem Briefkopf zufolge auch Mediatoren seien. Mit einer solchen Haltung sei ein Rollenwechsel zu einem allparteilichen Mediator kaum möglich. Mich hat diese Aussage sehr nachdenklich gemacht, denn Mediation ist nicht zuletzt auch Frage eine Haltung. Machen sich Anwaltmediatoren durch polemisierende Schriftsätze unglaubwürdig? Es macht sie zumindest nicht glaubwürdiger. Wir haben alle in der Mediationsausbildung gelernt wie man durchaus hart verhandeln kann ohne persönliche Spitzen abzuschiessen.
- Rollenwechsel: vom Anwalt zum Mediator
- Schulmediation
- Fall: ausweichender Mediand
- Ideen und Methoden zur Zeitersparnis für Mediationen mit mehreren Beteiligten
Auf dem Weg zum Landgericht, um eine Mediationsakte abzuholen, kam ich ins Gespräch mit dem vorsitzenden Richter der Kammer. Er zeigte sich skeptisch gegenüber dem Kölner Modell der Anwaltmediation und zweifelte insbesondere an der Fähigkeit einiger Anwaltmediatoren zum Rollenwechsel. Als Erklärung führte er - neben einigen gescheiterten Mediationsverfahren - aus, er würde immer wieder Schriftsätze von Parteivertretern erhalten, die stark eskalierend, wertend und unter der Gürtellinie geschrieben seinen, wobei die Verfasser dem Briefkopf zufolge auch Mediatoren seien. Mit einer solchen Haltung sei ein Rollenwechsel zu einem allparteilichen Mediator kaum möglich. Mich hat diese Aussage sehr nachdenklich gemacht, denn Mediation ist nicht zuletzt auch Frage eine Haltung. Machen sich Anwaltmediatoren durch polemisierende Schriftsätze unglaubwürdig? Es macht sie zumindest nicht glaubwürdiger. Wir haben alle in der Mediationsausbildung gelernt wie man durchaus hart verhandeln kann ohne persönliche Spitzen abzuschiessen.
Nächster Termin am 24.6.
Unser nächstes Kompetenzkreistreffen findet am Mittwoch, dem 24.6. um 19.30 Uhr statt. Ich hatte fälschlicherweise den 10. Juni in die rechte Spalte eingetragen und hoffe jetzt, dass keiner heute abend vor verschlossener Türe steht...
Die Einladung folgt wie immer per Email.
Dorothea
Die Einladung folgt wie immer per Email.
Dorothea
Freitag, April 24, 2009
Treffen vom 22.4.2009 - Interessen in der Mediation
Da zu unsererm gestrigen Treffen nur sechs Leute zugeagt haben und dann noch eine kurzfristige Absage kam, haben wir restlichen uns kurzerhand dazu entschieden, das schöne Wetter zu nutzen und einen herrlichen Sonnenuntergang vor der Kölner Kulisse in den Rheinterrassen zu geniessen. Später habe ich dann erfahren, dass noch zwei weitere Teilnehmer zu unserem Kreis kommen wollten, dann aber vor Christophs Kanzlei vor verschlossener Türe standen, was ich sehr schade fand...Also bitte, liebe Kollegen, sagt mir vorher kurz Bescheid, ob ihr kommt oder nicht, dann können wir besser planen und künftig solche Situationen vermeiden.
Wir haben jedenfalls den Abend sehr genossen und uns über unsere Erfahrungen zur Interessenklärung in der Mediation ausgetauscht. Insbesondere wurden uns die Unterschiede bei der Interessenklärung zwischen gerichtsnaher Mediation und außergerichtlicher Mediation noch einmal deutlich.
Wie immer ein sehr interessanter Abend, der sich für uns (trotz kleinem Kreis) wie immer gelohnt hat.
Montag, Februar 16, 2009
Protokoll vom 11. Februar
Trotz Regen und Schnee hatten sich 6 Teilnehmer/innen zum Arbeitskreis eingefunden. Renate und Friedhelm berichteten ausführlich über ihre letzte Mediation. Ausgehend von den zeitlichen Gegebenheiten bei dieser Mediation wurde in der Gruppe diskutiert, wie man mit zeitlichen Begrenzungen (die Klägerseite hatte 5 Stunden bis zum Rückflug) in Bezug auf das Zeitmanagement der Mediationsphasen umgehen kann.
In der zweiten Hälfte des Treffens hat Renate noch mal den Faden zur Gewaltfreien Kommunikation (Rosenberg) aufgenommen und uns aus dem Bereich „Bedürfnisse und Werte“ der Gruppe einige Übungen vorgestellt und vorbereitete Arbeitsblätter verteilt. Besonders eindrucksvoll war eine Dyaden-Übung, bei der vorwurfsvolle Aussagen zu positiv formulierten Bedürfnissen umformuliert werden sollten. Der Blick hinter die Vorwürfe war also gefragt! Mit den eigenen Sprachmustern im Detail konfrontiert, ergeben sich bei der Besprechung der Ergebnisse immer rege Diskussionen. Vielen Dank an Renate!
In der zweiten Hälfte des Treffens hat Renate noch mal den Faden zur Gewaltfreien Kommunikation (Rosenberg) aufgenommen und uns aus dem Bereich „Bedürfnisse und Werte“ der Gruppe einige Übungen vorgestellt und vorbereitete Arbeitsblätter verteilt. Besonders eindrucksvoll war eine Dyaden-Übung, bei der vorwurfsvolle Aussagen zu positiv formulierten Bedürfnissen umformuliert werden sollten. Der Blick hinter die Vorwürfe war also gefragt! Mit den eigenen Sprachmustern im Detail konfrontiert, ergeben sich bei der Besprechung der Ergebnisse immer rege Diskussionen. Vielen Dank an Renate!
Dienstag, Februar 03, 2009
Treffen vom 21. Januar
Auch diesmal ging es wieder um die Vorbereitung einer Mediation. Wir haben gemeinsam anhand der aus der Akte bekannten Fakten Hypothesen über die Interessen der Parteien gebildet und mögliche Szenarien entwickelt und durchdacht, wie die Mediation bestmöglich gestaltet werden kann. Für mich hat sich hier wieder einmal der Wert unserer Gruppe gezeigt: unsere unterschiedlichen Sichtweisen zu den Fällen bringen eine Vielzahl wertvoller Hypothesen und unterschiedlicher Bilder zutage, auf die man alleine gar nicht kommt. Durch unseren Austausch ensteht am Ende stets ein rundes und im nachhinein meist zutreffendes Bild. Gemeinsam gewannen wir den Eindruck, dass dem Prozess ein tiefgreifender und langwährender persönlicher Konflikt mit einer Person zugrunde liegt, die aber nicht am Prozess beteiligt ist. Wir haben die Hypothese aufgestellt, dass bei dieser Sachlage die Möglichkeiten der gerichtsnahen Mediation eher begrenzt sind und eventuell das Setting anders gestaltet werden muss. Als Ergebnis haben wir festgehalten, dass es für den vorliegenden Fall wichtig ist, mit den Parteien vorab noch einmal genau zu klären, was jeden Einzelnen zur Mediation motiviert und wer aus ihrer Sicht noch an der Mediation beteiligt sein sollte. Den Rest des Abends haben wir dazu genutzt, eine Vorlage für ein entsprechendes Vorbereitungsschreiben zu erstellen.
Dienstag, Januar 13, 2009
Treffen vom 17. Dezember

Unser Dezembertreffen fand wieder in den Räumen von Christoph Bubert statt. Es gab für alle eine nette Weihnachtskarte und wieder eine vorzügliche Bewirtung die uns das schlechte Wetter draussen schnell vergessen ließ.
Wir haben einen aktuellen Fall aus der gerichtsnahen Mediation diesmal aus dem Bereich „Künstlervertrag“ besprochen. Das Mediatorenteam hat uns den Sachverhalt in anonymisierter Form vorgestellt und sich unseren zahllosen Fragen gestellt. Die Mediatoren wollten das Treffen nutzen, um sinnvolle Vorgehensweisen in dieser Fallkonstellation herauszuarbeiten und zu analysieren. Zunächst waren wir gefragt nacheinander Ich-Botschaften aus der Sicht der einen und dann der anderen Seite zu formulieren. Im Anschluss haben wir gemeinsam Hypothesen gesammelt und eine mögliche Themensammlung erstellt. Dabei sind wir auf zentrale Punkte gestoßen, die wiederum Einfluss auf dass setting und die Dauer der Mediation haben. Gemeinsam wurden die Vor- und Nachteile einer Kurzmediation, deren konkrete Dauer und Vorbereitung sowie die Beteiligung der Parteivertreter diskutiert.
Die Mediatoren konnten an diesem Abend neue Aspekte für ihre Vorbereitung sammeln und haben uns ermöglicht anhand ihres Falles noch einmal die verschiedene Techniken zur Vorbereitung auf eine Mediation zu wiederholen. Es hat sich wieder einmal gezeigt, wie wichtig eine saubere Vorbereitung des Mediatorenteams ist, um für die Parteien in ihrer konkreten Fallgestaltung den größtmöglichen Nutzen aus der Mediation zu erzielen.
Eva Wank
Donnerstag, Dezember 04, 2008
Treffen vom 12. November
Unser letztes Treffen am 12. November fand zum ersten Mal in den Kanzleiräumen von Christoph Bubert statt. Alle haben sich in den neuen Räumen gleich wohl gefühlt und an dieser Stelle vielen Dank an Christoph für die „Gastfreundschaft“!
Zunächst wurde die folgende Problematik eines realen Falles besprochen. Im Rahmen einer familienrechtlichen Mediation, die ohne jeweiligen Anwälte der Parteien stattfand, hatten die Ehepartner zunächst - vorbehaltlich einer noch nachfolgenden Überprüfung durch die Anwälte - eine Einigung erzielt.
Diese Einigung wurde dann aber im Nachhinein nach anwaltlicher Beratung von einer Partei wieder gekippt. Es wurde diskutiert, wie man die Anwälte zu diesem Zeitpunkt noch ins Boot holen kann, um die Einigung zu retten.
Ausgehend von diesem Fall entspann sich eine rege Diskussion über die Rolle des Anwaltmediators, wenn die Parteien im Mediationstermin nicht anwaltlich vertreten sind. Zentrale Frage war dabei, wann und in welchem Umfang der Anwaltmediator sich rechtlich zum Streitfall äußern darf. Darf bzw. ist er nicht sogar berufsrechtlich gehalten, zumindest dann, wenn die Ergebnisse, die die Parteien
erarbeiten, offensichtlich rechtswidrig sind, rechtlich über diesen Punkt aufzuklären? Eine verbindliche Antwort haben wir noch nicht gefunden, so dass dieses Thema sicher auch einmal bei einem unserer nächsten Treffen aufgearbeitet werden könnte.
Für den zweiten Teil des Abends hatte Ulla eine schöne Übung zur Gewaltfreien Kommunikation vorbereitet. Schwierigkeiten bei diesem Kommunikationsmodell bereitet ja oftmals das „treffsichere“ Erkennen von „Gefühl“ in Abgrenzung zur „Interpretation“. Oftmals benutzen wir „Ich fühle mich…“ und benennen dann gar kein Gefühl oder Zustand, sondern eine Interpretation, einen Gedanken, eine Wahrnehmung, auch oft die Einschätzung von uns selbst.
Beispiele:
Ich bin echt sauer (Gefühl)
Ich fühle mich missverstanden (Interpretation)
Ich fühle mich inkompetent (eigene Einschätzung)
Wenn wir als Mediatoren solche Einschätzungen und Interpretationen erkennen, können wir leichter nachfragen: Wenn Sie denken, dass sie missverstanden werden, wie fühlen sie sich dann? Auf diesem Wege können wir die hinter solchen Aussagen liegenden Bedürfnisse besser entschlüsseln.
Ulla gab uns eine Vielzahl von Aussagen, die wir spontan in die eine oder andere Kategorie einordnen sollten. Dazu wurde der Raum in zwei Hälften unterteilt. Eine Hälfte war den Gefühlen zugeordnet und die andere Hälfte den Interpretationen. Je nach eigener Einschätzung sollten wir uns in die eine oder andere Hälfte begeben. Mit dem Hin- und Hergehen im Raumen und den lebhaften Diskussionen war das eine sehr plastische und gleichzeitig „bewegende“ Übung.
Neben den Standardwerken von Marshall Rosenberg, gibt es noch eine knappe Darstellung von einem erfahrenen GfK-Trainer Hans Dieter Gens mit dem Titel: Mit dem Herzen hört man besser. Erwähnenswert sind auch noch zwei Titel, die sich mit GfK in der Kindererziehung befassen: Mol, Justine Aufwachsen im Vertrauen. Buch über die Frage, ob wir Kinder erziehen und ihnen Grenzen setzen können, ohne sie zu bestrafen oder zu belohnen. Hogger, Birgitta: Gewaltfrei miteinander umgehen. Konfliktmanagement und Mediation in Schule und Unterricht. Die „Oskar und Sophie“ Reihe von Vilma Costetti und Monica Rinaldini hören sich wie vielversprechende Kinderbücher zu den Themen: Bedürfnisse, Gefühle, Strategien an.
Zunächst wurde die folgende Problematik eines realen Falles besprochen. Im Rahmen einer familienrechtlichen Mediation, die ohne jeweiligen Anwälte der Parteien stattfand, hatten die Ehepartner zunächst - vorbehaltlich einer noch nachfolgenden Überprüfung durch die Anwälte - eine Einigung erzielt.
Diese Einigung wurde dann aber im Nachhinein nach anwaltlicher Beratung von einer Partei wieder gekippt. Es wurde diskutiert, wie man die Anwälte zu diesem Zeitpunkt noch ins Boot holen kann, um die Einigung zu retten.
Ausgehend von diesem Fall entspann sich eine rege Diskussion über die Rolle des Anwaltmediators, wenn die Parteien im Mediationstermin nicht anwaltlich vertreten sind. Zentrale Frage war dabei, wann und in welchem Umfang der Anwaltmediator sich rechtlich zum Streitfall äußern darf. Darf bzw. ist er nicht sogar berufsrechtlich gehalten, zumindest dann, wenn die Ergebnisse, die die Parteien
erarbeiten, offensichtlich rechtswidrig sind, rechtlich über diesen Punkt aufzuklären? Eine verbindliche Antwort haben wir noch nicht gefunden, so dass dieses Thema sicher auch einmal bei einem unserer nächsten Treffen aufgearbeitet werden könnte.
Für den zweiten Teil des Abends hatte Ulla eine schöne Übung zur Gewaltfreien Kommunikation vorbereitet. Schwierigkeiten bei diesem Kommunikationsmodell bereitet ja oftmals das „treffsichere“ Erkennen von „Gefühl“ in Abgrenzung zur „Interpretation“. Oftmals benutzen wir „Ich fühle mich…“ und benennen dann gar kein Gefühl oder Zustand, sondern eine Interpretation, einen Gedanken, eine Wahrnehmung, auch oft die Einschätzung von uns selbst.
Beispiele:
Ich bin echt sauer (Gefühl)
Ich fühle mich missverstanden (Interpretation)
Ich fühle mich inkompetent (eigene Einschätzung)
Wenn wir als Mediatoren solche Einschätzungen und Interpretationen erkennen, können wir leichter nachfragen: Wenn Sie denken, dass sie missverstanden werden, wie fühlen sie sich dann? Auf diesem Wege können wir die hinter solchen Aussagen liegenden Bedürfnisse besser entschlüsseln.
Ulla gab uns eine Vielzahl von Aussagen, die wir spontan in die eine oder andere Kategorie einordnen sollten. Dazu wurde der Raum in zwei Hälften unterteilt. Eine Hälfte war den Gefühlen zugeordnet und die andere Hälfte den Interpretationen. Je nach eigener Einschätzung sollten wir uns in die eine oder andere Hälfte begeben. Mit dem Hin- und Hergehen im Raumen und den lebhaften Diskussionen war das eine sehr plastische und gleichzeitig „bewegende“ Übung.
Neben den Standardwerken von Marshall Rosenberg, gibt es noch eine knappe Darstellung von einem erfahrenen GfK-Trainer Hans Dieter Gens mit dem Titel: Mit dem Herzen hört man besser. Erwähnenswert sind auch noch zwei Titel, die sich mit GfK in der Kindererziehung befassen: Mol, Justine Aufwachsen im Vertrauen. Buch über die Frage, ob wir Kinder erziehen und ihnen Grenzen setzen können, ohne sie zu bestrafen oder zu belohnen. Hogger, Birgitta: Gewaltfrei miteinander umgehen. Konfliktmanagement und Mediation in Schule und Unterricht. Die „Oskar und Sophie“ Reihe von Vilma Costetti und Monica Rinaldini hören sich wie vielversprechende Kinderbücher zu den Themen: Bedürfnisse, Gefühle, Strategien an.
Mittwoch, Oktober 29, 2008
Treffen vom 08.10.
Die erste Stunde unseres Treffens haben wir dazu genutzt, einen aktuellen Fall aus der gerichtsnahen Mediation zu reflektieren. Im Anschluss daran entspann sich eine Diskussion über den Stand und die Zukunft des Projektes Gerichtsnahe Mediation am Landgericht. Insbesondere kam dabei die Frage auf, warum es bei knapp 60 Anwaltmediatoren, die an diesem Projekt beteiligt sind, nicht möglich ist, wenigstens die bei diesen Mediatoren anfallenden Gerichtsverfahren in die Mediation zu geben. Der Hypothese, dass es theoretisch möglich sein müsste, uns selbst mit einer ausreichenden Anzahl an Mediationen zu versorgen, werde ich weiter nachgehen. Dies wird wohl Thema eines separaten Workshops...
Im zweiten Teil des Abends sind wir nochmals in die gewaltfreie Kommunikation eingestiegen und haben uns genauer mit dem ersten Schritt der GfK (Beobachten ohne zu bewerten) auseinander gesetzt. Wir haben dazu in zweier-Gruppen verschiedene vorgegebene Sätze diskutiert und überlegt, wo Bewertungen und Interpretationen vorliegen und welche Tatsachen möglicherweise den Bewertungen zugrunde liegen könnten. Die Bewertungen haben wir dann entsprechend umformuliert. In der anschließenden Diskussion wurde klar, wie schwer es ist, sich nicht-wertend zu verständigen und wieviele Fallen in unserer Alltagssprache lauern.
Im zweiten Teil des Abends sind wir nochmals in die gewaltfreie Kommunikation eingestiegen und haben uns genauer mit dem ersten Schritt der GfK (Beobachten ohne zu bewerten) auseinander gesetzt. Wir haben dazu in zweier-Gruppen verschiedene vorgegebene Sätze diskutiert und überlegt, wo Bewertungen und Interpretationen vorliegen und welche Tatsachen möglicherweise den Bewertungen zugrunde liegen könnten. Die Bewertungen haben wir dann entsprechend umformuliert. In der anschließenden Diskussion wurde klar, wie schwer es ist, sich nicht-wertend zu verständigen und wieviele Fallen in unserer Alltagssprache lauern.
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Kompetenzkreis,
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Donnerstag, Oktober 09, 2008
Neuer Seminarraum
Ab sofort findet die Gruppe in den Seminarräumen von Christophs Kanzlei statt. Die Wegbeschreibung findet ihr in der rechten Spalte. Falls zu einem unserer Termine der Raum nicht zur Verfügung stehen sollte, kann die Gruppe ersatzweise bei Annette in der Wichterichstrasse stattfinden. Weiter haben sich Ulla (in Hürth), Michael (in Bonn) und Inga (in Gummersbach) bereit erklärt, Ihre Räume der Gruppe zur Verfügung zu stellen.
An dieser Stelle vielen Dank! Ich freue mich schon auf unser nächstes Treffen!
Dorothea
An dieser Stelle vielen Dank! Ich freue mich schon auf unser nächstes Treffen!
Dorothea
Sonntag, September 21, 2008
Treffen vom 17.09. Das innere Team
An dies
em Abend haben wir uns nochmals ausführlich der Arbeit mit dem inneren Team gewidmet. Unser Training leitete diesmal Ulla Symanzik, die im Zuge ihrer Trainerausbildung am Osterberg-Institut den Abend als Lehrtraining nutzen konnte.
Nach einer kurzen Einführung in das Thema haben wir unsere inneren Teammitglieder in Mediationen reflektiert und sodann in Einzelarbeit mit anschließendem Partneraustausch unser inneres Team zu zwei vorgegebenen Mediations-Szenarien erstellt. In einer weiteren Übung haben wir dann unser Team-Ohr geschult und - ebenfalls in Partner-Arbeit- beim Zuhören unseres Gegenübers dessen
inneres Team visualisiert. Zum Ende des Abends erarbeiteten wir dann in zwei Kleingruppen die impliziten und expliziten Anwendungsmöglichkeiten dieser Methode.
Unser Fazit: Wir konnten alle eine Menge mitnehmen und haben auf leicht verständliche, praxisnahe, erlebnisorientierte Arbeit alle mit viel Spaß eine Menge gelernt.
Fünf Sterne!
em Abend haben wir uns nochmals ausführlich der Arbeit mit dem inneren Team gewidmet. Unser Training leitete diesmal Ulla Symanzik, die im Zuge ihrer Trainerausbildung am Osterberg-Institut den Abend als Lehrtraining nutzen konnte.Nach einer kurzen Einführung in das Thema haben wir unsere inneren Teammitglieder in Mediationen reflektiert und sodann in Einzelarbeit mit anschließendem Partneraustausch unser inneres Team zu zwei vorgegebenen Mediations-Szenarien erstellt. In einer weiteren Übung haben wir dann unser Team-Ohr geschult und - ebenfalls in Partner-Arbeit- beim Zuhören unseres Gegenübers dessen
inneres Team visualisiert. Zum Ende des Abends erarbeiteten wir dann in zwei Kleingruppen die impliziten und expliziten Anwendungsmöglichkeiten dieser Methode.Unser Fazit: Wir konnten alle eine Menge mitnehmen und haben auf leicht verständliche, praxisnahe, erlebnisorientierte Arbeit alle mit viel Spaß eine Menge gelernt.
Fünf Sterne!
Samstag, September 06, 2008
Renate Schmid
Tätigkeitsbereich: Langjährige Berufserfahrung als Syndikusanwältin/Rechtsanwältin im Rundfunk-, Film- und Fernsehbereich: Urhebervertragsrecht, Medienrecht, Individualarbeitsrecht. Seit Sommer 2001 Mediatorin (Ausbildung DAA).
Fähigkeiten: emphatisch, analytisch, lösungsorientiert, offen und engagiert.
Fremdsprachen: Englisch und Französisch
Interessen: Mediation, Sport (ultimate frisbee), Musik
Kontakt: schmid@onlineanwaltskanzlei.de
Fähigkeiten: emphatisch, analytisch, lösungsorientiert, offen und engagiert.
Fremdsprachen: Englisch und Französisch
Interessen: Mediation, Sport (ultimate frisbee), Musik
Kontakt: schmid@onlineanwaltskanzlei.de
Montag, August 18, 2008
Treffen vom 13.08.2008 – Gewaltfreie Kommunikation

Thema unseres Treffens war die gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg. Dorothea und Eva gaben eine anschauliche Einführung und erläuterten die vier Schritte des Kommunikationsmodells:
1. Beobachtung/Wahrnehmung
Schilderung des beobachteten Verhaltens/der Situation ohne Wertung
2. Gefühl
Benennung des dadurch ausgelösten Gefühls
3. Bedürfnis
Erkenntnis über die Bedürfnisse und deren Benennung
4. Wunsch/Bitte
Formulierung einer konkreten Bitte/eines Wunsches (Vorsicht: Keine Forderung!)
Anders als wir oft glauben ist das Verhalten des anderen lediglich der Auslöser für das empfundene Gefühl, nicht dessen Grund. Dieser liegt in einem befriedigten oder nicht befriedigten Bedürfnis. Bedürfnisse sind ihrerseits von anderen Personen, Zeit und Ort unabhängig. Es ist also wichtig, sich Klarheit über die eigenen Bedürfnisse zu verschaffen, um in der Lage zu sein, eine konkrete Bitte an den anderen zu richten, die auf die Befriedigung des Bedürfnisses gerichtet ist.
Dorothea und Eva machten uns auf einen Fallstrick der deutschen Sprache aufmerksam: Sätze, die mit „Ich fühle mich..“ beginnen, beinhalten häufig gar kein Gefühl, sondern ein so genanntes „Pseudogefühl“. Hierbei handelt es sich bereits um eine Interpretation des eigentlichen Gefühls. Zur Veranschaulichung ein Beispiel:
Pseudogefühl: „.“Ich fühle mich ausgenutzt“
Gefühl: „Ich bin erbost/irritiert/traurig…“
Wir übten die vier Schritte an zwei anschaulichen kleinen Beispielsfällen.
Mit dem nötigen Rüstzeug ausgestattet wandten wir den Prozess der gewaltfreien Kommunikation auf Fälle aus unserer Praxis an.
Zunächst stellten wir in einem Rollenspiel die Sachverhaltsdarstellung durch eine der Parteien in einem konkreten Fall dar. Vier Mediatoren übernahmen jeweils einen der vier Kommunikationsschritte nach Rosenberg. Interessant war insbesondere festzustellen, dass trotz der vehementen Behauptung, mit dem Thema „durch“ zu sein, starke Gefühle der Enttäuschung bei der Partei zu spüren waren. Schließlich mussten wir aber erneut feststellen, dass zu einem erfolgreichen Mediationsprozess unbedingt erforderlich ist, dass die Parteien bereit sind, sich zu einigen und sich auf die Mediation einzulassen. Diese Bereitschaft lag nicht vor.
Anschließend schilderten Christoph und Ulla jeweils einen Konflikt, der sie aktuell bzw. in jüngerer Vergangenheit beschäftigt(e). In dieser Übungssequenz standen vier Stühle bereit, die für „Wahrnehmung“, „Gefühl“, „Bedürfnis“ bzw. „Bitte“ standen. Die Zuhörer konnten sich jeweils auf den Stuhl setzten, zu dessen Thema Ihnen bei der Schilderung des Konfliktes etwas aufgefallen war. Auf diese Weise gelang es in beeindruckender Weise, die Gefühle und Bedürfnisse herauszuarbeiten um so in der Lage zu sein, konkrete Wünsche zu formulieren.
Es war wieder ein sehr lehrreicher und kurzweiliger Abend.
Für alle, die sich mit dem Thema gewaltfreie Kommunikation auseinander setzen wollen noch zwei Literaturhinweise:
Marshall B. Rosenberg: Gewaltfreie Kommunikation
Ingrid Holler: Trainingsbuch gewaltfreie Kommunikation
beide erschienen im Junfermann Verlag
Dorothea hat noch weitere Bücher zum Thema, deren Titel sie sicher gerne weitergibt.
Dienstag, August 12, 2008
TV-Reportage
Ich habe gestern eine Anfrage von RTL 2 erhalten, die ich gerne an euch weiterleiten möchte:
Es geht um eine Reportage zum Thema "Scheiden leicht gemacht". Gesucht wird eine aktuelle Trennungs- bzw. Scheidungsmediation. Der Weg mit der Mediatorin soll filmisch begleitet werden und daraus eine Doku entstehen. Das ganze soll im September auf Sendung gehen.
Wer also eine passende Mediation hat und vor allem Medianten, die mit einer TV-Aufzeichnung einverstanden sind, mag sich bei mir melden.
Dorothea
Es geht um eine Reportage zum Thema "Scheiden leicht gemacht". Gesucht wird eine aktuelle Trennungs- bzw. Scheidungsmediation. Der Weg mit der Mediatorin soll filmisch begleitet werden und daraus eine Doku entstehen. Das ganze soll im September auf Sendung gehen.
Wer also eine passende Mediation hat und vor allem Medianten, die mit einer TV-Aufzeichnung einverstanden sind, mag sich bei mir melden.
Dorothea
Samstag, August 09, 2008
Treffen vom 16. Juli - Rechtsschutzversicherer
Dank vieler urlaubsbedingter Absagen haben wir kurzerhand beschlossen, unser kleines vierköpfiges Grüppchen in das Lokal eine Ecke weiter zu verlegen. Nebender Tatsache, dass wir jetzt allesamt Mitglieder in einem Raucherclub sind, haben wir das Neueste aus der Mediatorenwelt ausgetauscht und uns einen netten Abend gemacht. Insbesondere haben wir darüber gesprochen, ob, wie, und welche Rechtsschutzversicherungen unter welchen Bedingungen die Kosten für Mediationsverfahren übernehmen. Da keinem von uns eine entsprechende Übersicht bekannt ist, haben wir beschlossen, hier einmal ein wenig zu recherchieren. Kirsten und Uta kümmern sich jetzt federführend um dieses Projekt. Es wäre schön, wenn ihr eure Erfahnrungen zu diesem Thema mit einbrächtet. Näheres gibts dann demnächst hier im Blog.
Dorothea
Dorothea
Donnerstag, Juli 17, 2008
Uta Schlesinger
Rechtsanwältin und Wirtschaftsmediatorin (IHK)
Ausbildung:
Studium der Rechtswissenschaft, Universität zu Köln.
Stipendiatsstudium (DAAD) an der Université de Genève, Schweiz.
Weitere Auslandsaufenthalte in Australien, Amerika und Großbritannien.
Fortbildung zur Wirtschaftsmediatorin bei der IHK München.
Rechtsanwältin. Spezialisiert auf allgemeines Wirtschaftsrecht mit dem Schwerpunkt IT-Recht. 10-jährige Erfahrung als Syndikusanwältin in der IT-Branche und im Bereich des Sicherheitsdrucks. Seit 2008 freiberufliche rechtliche Beratung überwiegend mittelständischer Unternehmen. Vertragsgestaltung, auch in englischer Sprache und sonstige juristische Betreuung des operativen Geschäfts. Durchführung interner Mitarbeiterschulungen.
Mediatorin (IHK). Schwerpunkt auf inter- und innerbetriebliche Mediation. Regelmäßige Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen und am Kompetenzkreis Kölner Mediatoren.
Sprachen: Deutsch (Muttersprache), Englisch (verhandlungssicher), Französisch (fließend).
Jahrgang 1969, verheiratet, zwei Kinder
Kontakt: info@schlesinger-law.de
Ausbildung:
Studium der Rechtswissenschaft, Universität zu Köln.
Stipendiatsstudium (DAAD) an der Université de Genève, Schweiz.
Weitere Auslandsaufenthalte in Australien, Amerika und Großbritannien.
Fortbildung zur Wirtschaftsmediatorin bei der IHK München.
Rechtsanwältin. Spezialisiert auf allgemeines Wirtschaftsrecht mit dem Schwerpunkt IT-Recht. 10-jährige Erfahrung als Syndikusanwältin in der IT-Branche und im Bereich des Sicherheitsdrucks. Seit 2008 freiberufliche rechtliche Beratung überwiegend mittelständischer Unternehmen. Vertragsgestaltung, auch in englischer Sprache und sonstige juristische Betreuung des operativen Geschäfts. Durchführung interner Mitarbeiterschulungen.
Mediatorin (IHK). Schwerpunkt auf inter- und innerbetriebliche Mediation. Regelmäßige Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen und am Kompetenzkreis Kölner Mediatoren.
Sprachen: Deutsch (Muttersprache), Englisch (verhandlungssicher), Französisch (fließend).
Jahrgang 1969, verheiratet, zwei Kinder
Kontakt: info@schlesinger-law.de
Samstag, Juni 28, 2008
Seminar zum inneren Team - Terminänderung
Das Seminar wird nicht am 10.9., sondern am 17.9. stattfinden. Beginn ist um 19.30 Uhr. Ich freue mich sehr, dass wir dank Renates Initiative eine kompetente Referentin haben.
Zur Planung des Abends sollte spätestens Anfang August feststehen, wer teilnimmt. Ich schicke hierzu nochmal eine entsprechende Rundmail.
Ab diesem Termin wird dann auf allgemeinen Wunsch unser Treffen jeweils am 3. Mittwoch im Monat stattfinden.
Dorothea
Zur Planung des Abends sollte spätestens Anfang August feststehen, wer teilnimmt. Ich schicke hierzu nochmal eine entsprechende Rundmail.
Ab diesem Termin wird dann auf allgemeinen Wunsch unser Treffen jeweils am 3. Mittwoch im Monat stattfinden.
Dorothea
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